Software IBM öffnet sich für YouTube

Um das interne Firmennetzwerk zu schützen, verwehren viele Unternehmen ihren Mitarbeitern den Zugriff auf bestimmte Webseiten. Auch viele Google-Angebote wie beispielsweise YouTube schaffen bisher nicht den Weg ins Büro. Für Nutzer der IBM-Portalsoftware WebSphere soll sich das nun ändern.

San Francisco - IBM  wird in seine Firmenportal-Software bald Internetangebote wie YouTube einbinden, die für viele Büroangestellte an ihrem Arbeitsplatz bislang schwer erreichbar waren. Das Unternehmen gab am Mittwoch eine entsprechende Zusammenarbeit mit dem Internetkonzern Google  bekannt.

Demnach können in ein paar Monaten Millionen Nutzer der Firmenintranet-Software IBM WebSphere auf bis zu 4000 Google-Anwendungen zugreifen. Dazu zählen neben dem Videoportal YouTube auch Wetter-, Navigations- oder Übersetzungsdienste.

Viele Unternehmen blockieren den Zugang auf solche Internetseiten über ihre Firmencomputer, um das interne Netzwerk leichter führen zu können. Auch sollen Angestellte dadurch abgehalten werden, sich durch das Internet ablenken zu lassen.

manager-magazin.de mit Material von reuters