iPhone Cisco und Apple legen Streit bei

Der Streit zwischen Apple und dem Netzwerkspezialisten Cisco um den Namen iPhone hat ein friedliches Ende gefunden. Einer Vereinbarung zufolge können beide Unternehmen den Markennamen weltweit nutzen. Damit aber nicht genug: Die beiden Rivalen wollen sogar miteinander kooperieren.

New York - Man werde prüfen, inwieweit Geräte beider Hersteller in den Bereichen Sicherheit und Kommunikation miteinander kompatibel sein können, teilten Apple  und Cisco  mit. Weitere Details seien vertraulich.

Apple hatte Anfang Januar sein erstes Handy mit dem Namen iPhone vorgestellt und wurde kurz darauf von Cisco verklagt. Cisco hatte schon vor einigen Jahren die Rechte am Namen iPhone mit dem Kauf eines anderen Unternehmens erworben.

"Es gibt keinen Zweifel, dass das neue Telefon von Apple sehr aufregend ist, aber sie sollten unseren Markennamen nicht ohne unsere Erlaubnis nutzen", hatte Cisco-Manager Mark Chandler damals gesagt. Apple nannte Ciscos Rechte auf den Namen zunächst zweifelhaft, seit einiger Zeit verhandelten die Unternehmen jedoch darüber.

Cisco hatte von Anfang an das Interesse an einer Kompatibilität mit Apple-Geräten betont. Apple ist normalerweise sehr zurückhaltend, was Partnerschaften angeht. Cisco vermarktet unter dem Namen iPhone eine Familie von Schnurlostelefonen, aber keine Handys.

Apple will sein Handy im Juni in den USA auf den Markt bringen und im vierten Quartal auch in Europa und Asien. Das Gerät mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm statt einer Tastatur und Funktionen eines iPod-Musikspielers sorgt in der Telekombranche seit Wochen für Aufsehen.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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