Suizid-Kritik VW und GM ziehen Werbespots zurück

Um aufzufallen, spielen Unternehmen in ihren Werbespots gern mit Extremen. Nach Ansicht von Organisationen zur Verhinderung von Selbstmorden sind die Autobauer Volkswagen und General Motors dabei zu weit gegangen. VW zog einen Werbefilm in den USA daraufhin zurück. Auch GM gelobt Besserung.

Washington - In der Werbung steht ein verzweifelter Mann auf einem Hochhaus. Er entscheidet sich aber, nicht zu springen, als er hört, dass VW drei Wagen für weniger als 17.000 Dollar anbietet. Das Thema Suizid werde in dem Spot vollkommen verharmlost, monierten US-Vereinigungen zur Verhinderung von Selbstmord.

Ein Volkswagensprecher bemühte sich noch, den Spot zu verteidigen: "Unsere aktuelle Werbung dreht sich ganz um den Optimismus, den die Marke Volkswagen  beinhaltet." Doch es gehe auch um Feingefühl, so das Unternehmen weiter. Deshalb habe das Untenrehmen die Werbung zurückgezogen.

Erst in der vergangenen Woche hatten Organisationen zur Verhinderung von Selbstmorden den Autohersteller General Motors  wegen eines Werbespots kritisiert. Darin träumt ein Roboter am Fließband davon, sich selbst zu töten, weil er einen Fehler gemacht hat. GM sagte zu, den Spot zu überarbeiten.

manager-magazin.de mit Material von ap

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