Cebit Abseits der Hallen

Techniktrends, farbenfrohe Präsentationen und volle Messestände - an interessanten Brancheneuheiten wird es auf der diesjährigen Cebit wie immer nicht mangeln. Doch auch abseits der Riesenhallen hat die Computermesse für Besucher einiges zu bieten.

Hannover - Grafikchips, Handy-TV oder Notebooks mit UMTS -das alles ist die Cebit. Aber nicht nur: Denn auch wenn viele Besucher beim Gedanken an die weltgrößte IT-Messe vor allem an Branchenneuheiten in proppevollen Riesenhallen denken, ist die Cebit noch mehr als das: "Es gibt nicht nur Aussteller und Messestände", sagt Katja Havemeister von der Deutschen Messe AG in Hannover. Ein guter Teil dessen, was die Cebit ausmacht, ist gar nicht an den bunten Ständen zu sehen.

Das gilt zum Beispiel für das Rahmenprogramm mit Sonderpräsentationen, Foren und Vorträgen. Es ist so umfangreich, dass Besucher, die sich dabei nicht bremsen können, gar keine Zeit für die Aussteller mehr haben. Parallel zum Messegeschehen gibt es in diesem Jahr im Hannover Congress Centrum außerdem eine Veranstaltung zur Zukunft der Medien: Am 14. und 15. März widmet sich die "Global Digital Magazine Media 2.0 Conference" den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Medienbranche.

Und wer irgendwann Abwechslung braucht: Auf dem Messegelände gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, sich nicht mit Bits und Gigabytes zu beschäftigen. In den Ladenstraßen zwischen den Hallen 19 und 23 sowie 16 und 17 kann man einkaufen - Souvenirs aus Hannover zum Beispiel.

Aber selbst Kuckucksuhren sind im Angebot - beliebt vor allem bei ausländischen Messebesuchern. Erstmals auf der Cebit gibt es nach Angaben der Messe AG in diesem Jahr einen Laden mit Modelleisenbahnen und einen Stand mit Kunsthandwerk.

Auch Shopping ist zugegebenermaßen anstrengend - die Messe bietet aber auch ausreichend Möglichkeiten für gepflegte Pausen. Insgesamt 35 gastronomische Betriebe mit rund 12.500 Sitzplätzen hat die Messe zu bieten - von der "Wiener Gartenwirtschaft" bis zum "Steak Corner". Daneben gibt es 45 Stellen für den Snack zwischendurch, die sich in fast allen Hallen finden.

Für Besucher endet die Messe zwar um 18.00 Uhr. Aber dann geht noch nicht das Licht aus: Nach Angaben der Messe AG gibt es eine Reihe von After-Show-Veranstaltungen in den Tagungsräumen. Viele Aussteller feiern auch Standfeten - allerdings nur für geladene Gäste. Schicht ist auch für sie üblicherweise um 22.00 Uhr. Schließlich laufen nachts bereits die Vorbereitungen für den nächsten Morgen. Da gibt es immer einiges zu tun - schon allein für die Putzkolonnen, die die Hallen für den neuerlichen Gästeansturm flott machen.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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