Apple Zankapfel ade

Nach jahrelangem Rechtsstreit um das Apfellogo haben der iPod-Hersteller Apple Inc und die Beatles-Plattenfirma Apple ihren Disput jetzt beigelegt. Ob Beatlessongs künftig legal im Internet herunterzuladen sein werden, blieb zunächst jedoch offen.

New York - Die Beatles-Plattenfirma Apple und der iPod-Hersteller Apple Inc  haben ihren jahrelangen Streit über den Markennamen und das Apfellogo beigelegt. Der US-Computerhersteller wird demnach in Zukunft alle Markenrechte besitzen und einige davon der Londoner Plattenfirma auf Lizenzbasis zur Verfügung stellen, wie der US-Konzern am Montag mitteilte.

"Wir lieben die Beatles, und es tat weh, sich mit ihnen über die Marke zu streiten", erklärte Apple-Chef Steve Jobs. Apple Corp gehört den früheren Bandmitgliedern Paul McCartney und Ringo Starr sowie John Lennons Witwe Yoko Ono und den Erben von George Harrison.

Die Plattenfirma hatte dem Computergiganten vorgeworfen, eine Vereinbarung aus dem Jahr 1991 zu brechen, da es unter dem Apfel-Logo auf seiner Internetseite "iTunes" Musik verkauft. Die Computerfirma weckte bereits bei ihrer Vorstellung des iPhone im Januar Hoffnungen, dass sich die Beziehungen zwischen Apple und Apple deutlich gebessert haben: Der Konzern spielte den Beatles-Song "Lovely Rita", zudem zierte das Plattencover des legendären Beatles-Albums "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" einen riesigen Monitor hinter Apple-Chef Jobs.

Ob bald Songs der Beatles im Internet heruntergeladen werden können, blieb zunächst unklar. Die Plattenfirma erklärte lediglich, sie freue sich auf viele Jahre friedlicher Zusammenarbeit mit Apple Inc. Beatles-Songs können bis heute nicht über das Internet gekauft werden, weil die Plattenfirma die Lizenzen dafür noch nicht vergab. Die Beatles sind eine der letzten großen Bands, deren Songs nicht legal im Internet erhältlich sind.

manager-magazin.demit Material von reuters

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