Sparkassen-IT Millionenauftrag für IBM

Seit vier Jahren versorgt der Computerkonzern IBM einen Großteil der Sparkassen mit IT-Dienstleistungen. Offenbar erfolgreich: Der Vertrag wird um fünf Jahre verlängert, sein Volumen beläuft sich auf rund 600 Millionen Euro.

Stuttgart/Frankfurt am Main - Insgesamt werden 303 der 463 deutschen Sparkassen mit Hardware- und Software-Infrastruktur sowie Service- und Finanzdienstleistungen beliefert. Das teilten der Computerriese IBM  und die Sparkassen Informatik (SI) am Montag mit. Auch Landesbanken sollen von der Technologiepartnerschaft profitieren. Beim Start des Projektes vor vier Jahren belief sich das Vertragsvolumen auf rund 300 Millionen Euro. Die Zahl der Sparkassenkunden kletterte mittlerweile um 77.

Die Sparkassen Informatik ist eine Sparkassen-Tochter. Das Unternehmen gilt nach eigenen Angaben als einer der führenden IT-Dienstleister der deutschen Sparkassen und der europäischen Finanzbranche.

Unterdessen gab die indische Tageszeitung "India Times" bekannt, dass IBM seine Belegschaft in Indien bis Mitte 2008 auf 120.000 verdoppeln will. Seit 2004 hat der Konzern seine Mitarbeiterzahl dort vervierfacht und zählt mittlerweile über 42.000 Beschäftigte.

Der Plan der Human-Resources-Abteilung kursierte im vergangenen Jahr unter der Bezeichnung Vision 2008 auf höherer Managementebene. Shanker Annaswamy, Regional General Manager bei IBM India/South Asia, erklärte gegenüber der Zeitung, dass solche Pläne Spekulationen seien, die er nicht kommentieren werde.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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