DAB Bank Neue Kunden, mehr Gewinn

Die DAB Bank, die deutsche Direktbank-Tochter der Unicredit, konnte ihren Gewinn vor Steuern in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erheblich steigern. Das Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent auf 26,44 Millionen Euro.

München - Die DAB Bank , die deutsche Direktbank-Tochter der Unicredit , hat nach einem Gewinnsprung in den ersten neun Monaten ihr Jahresergebnis von 2005 bereits übertroffen. "Wir befinden uns in einer hervorragenden Ausgangsposition, um unsere Ziele für 2006 zu erfüllen", sagte Vorstand Jens Hagemann am Dienstag.

Bis Ende September sei der Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent auf 26,44 Millionen Euro geklettert. "Das ist das beste Neun-Monatsergebnis in der zwölfjährigen Unternehmensgeschichte", sagte Hagemann. 2005 belief sich der Vorsteuergewinn der DAB Bank auf 23,89 Millionen Euro, für dieses Jahr peilt die Direktbank einen Vorsteuergewinn von 33 Millionen Euro an.

Mit Beginn des zweiten Halbjahres sei das Geschäft erwartungsgemäß wegen einer Abschwächung an den Börsen ruhiger verlaufen, sagte Hagemann. Dies machte sich an rückläufigen Transaktionszahlen im dritten Quartal bemerkbar. "Mit 2,30 Millionen Transaktionen liegen wir deutlich unter dem Niveau des zweiten Quartals mit 2,94 Millionen."

Das verwaltete Kundenvermögen stehe mit 27,68 Milliarden Euro auf einem Rekordstand. "Besonders freut uns, dass wir das Fondsvolumen im dritten Quartal um mehr als eine Milliarde auf 16,06 Milliarden Euro gesteigert haben", sagte Hagemann. Im Bereich der Geschäftskunden verzeichne die DAB Bank ein stabiles Wachstum.

Privatanleger hätten seit Juni auf die Kursrückgänge an den Börsen reagiert und vermehrt in konservativere Anlageformen wie Renten- oder Geldmarktfonds investiert. Die Gesamtkundenzahl erreichte mit 993.735 einen neuen Höchststand.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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