YouTube 30.000 Filme gelöscht

Erfolgreiche Websites wie YouTube kommen immer wieder mit den Urheberrechten in Konflikt. Nun ist das Videoportal Hinweisen aus Japan nachgegangen und hat Tausende Filme aus dem Netz genommen.

Tokio - Das Videoportal YouTube hat nach Copyright-Beschwerden aus Japan rund 30.000 Filme gelöscht. Das von US-Unternehmen reagierte damit auf Hinweise des japanischen Urheberrechtsverbands, wonach YouTube-Nutzer Videoclips aus japanischen Fernsehprogrammen, Musikvideos und Spielfilmen bei YouTube eingestellt haben.

YouTube steht auch in den USA unter Beobachtung. So hieß es vor ein paar Tagen, dass die Medienkonzerne News Corp. , NBC Universal und MTV-Besitzer Viacom den Druck auf das kalifornische Unternehmen erhöht hätten, nachdem Google  YouTube übernommen hat. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen berichtete, sei es unklar, ob die Konzerne vor Gericht zögen, oder nur den Druck in den Verhandlungen mit YouTube erhöhen wollten. Knackpunkt sind Urheberrechtsverletzungen.

Warner Music hat unterdessen mit YouTube eine Kooperation vereinbart. Der Musikkonzern will seine Musikvideos über die Website vertreiben. Auch Universal Music ist eine Partnerschaft mit dem Videoportal eingegangen. Kurz darauf verklagte das Musik-Unternehmen übrigens die YouTube-Konkurrenten Grouper (Sony) und die US-Seite Bolt wegen Urheberrechtsverletzungen. Die Videos bei YouTube haben ein Publikum von weltweit mehr als 72 Millionen Menschen.

manager-magazin.de mit Material von ap

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