Neues Breitband Nur auf Kurzstrecken schneller

Es kann nicht schnell genug gehen: Immer neue DSL-Standards kommen auf den Markt. Unternehmen wie Versatel oder QSC bieten bereits ADSL2+ an. Diese Leitungen transportieren Daten wesentlich schneller als herkömmliche. Allerdings nur über kurze Strecken.

München - Unternehmen und Privatpersonen sollten vor einem Umsteigen auf die neuen, schnelleren Breitbandangebote (ADSL2+) prüfen, ob sich der Wechsel überhaupt lohnt. Dabei kommt es auf die Geschwindigkeit der aktuellen DSL-Verbindung an. Nach Angaben der Zeitschrift "PC Professionell" (Ausgabe 10/2006) sind auch mit ADSL2+ hohe Downloadgeschwindigkeiten oft eher theoretische Werte: Mit zunehmender Entfernung zur Vermittlungsstelle sinkt die Übertragungsrate ab.

So sei nach knapp zwei Kilometern nur noch die Hälfte der Geschwindigkeit vorhanden, nach vier Kilometern gebe es kaum noch einen Unterschied zu anderen DSL-Varianten. Das Kleingedruckte in den Angeboten weise in der Regel darauf hin, dass die effektive Geschwindigkeit je nach Standort geringer ausfallen könne.

Empfehlenswert ist laut "PC Professionell" vor dem Umsteigen ein Test der aktuellen DSL-Voraussetzungen. Zeigt sich dabei, dass die aktuelle Leitung nicht an die angegebene Leistung heran reicht, kann auch ADSL2+ nur einen Teil der Bandbreite nutzen. Ein entsprechender Geschwindigkeitstest  ist im Internet zu finden.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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