Fujitsu Siemens SBS soll schnellstens saniert werden

Der Computerhersteller Fujitsu Siemens Computers (FSC) will die von Siemens übernommene hochdefizitäre SBS-Sparte binnen weniger Monate sanieren. "Wir denken, dass wir das Geschäft in einem Jahr in die schwarzen Zahlen bekommen", sagte FSC-Chef Bernd Bischoff.

Frankfurt am Main - Fujitsu Siemens Computers (FSC), ein Joint Venture von Siemens  und der japanischen Fujitsu , übernimmt derzeit von der angeschlagenen Siemens-IT-Sparte SBS den Bereich "Produktnahe Dienstleistungen" (PRS).

Gegenüber der "Financial Times Deutschland" sagte FSC-Chef Bernd Bischoff: "Hier sind noch zu hohe Kosten gegenüber dem Umsatz. Man kann das auch Überkapazitäten nennen." Das Wartungsgeschäft werde aber helfen, den Umsatz von FSC von zuletzt 6,5 Milliarden Euro kräftig zu erhöhen: "In zwei Jahren sind wir eine 10-Milliarden-Euro-Company. Auch Dank der PRS-Übernahme."

Bischoffs Ziel für das kriselnde Geschäft mit Computer-Wartungsarbeiten, das am 1. April von Siemens zur Joint-Venture-Tochter Fujitsu Siemens übergehen wird, sei äußerst ehrgeizig, schreibt die Zeitung. Innerhalb von SBS sei der Bereich PRS zuletzt der größte Verlustbringer gewesen. Siemens hatte zuletzt einräumen müssen, dass das Geschäft mit einem Umsatz von etwa 1,2 Milliarden Euro und weltweit 5.000 Mitarbeitern unter "besonderem Kosten- und Konkurrenzdruck" stehe.

manager-magazin.de mit Material von vwd, rtr, dpa

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