BenQ Viele neue Siemens-Handys

Mit einer Produktoffensive startet die ehemalige Siemens-Handysparte in das neue Jahr. Insgesamt bis zu 30 neue Modelle unter dem Namen BenQ-Siemens will der taiwanesische IT-Konzern im laufenden Jahr auf den Markt bringen. Der weltweite Marktanteil soll in wenigen Jahren von 5 auf 10 Prozent steigen.

Berlin - Der Neustart für die einstige Siemens-Handysparte ist perfekt: Der taiwanesische IT-Konzern BenQ  führte am Dienstag die Marke "BenQ-Siemens" weltweit ein. Er präsentierte zugleich in Berlin drei neue Handys mit Multimediafunktionen. Sie sollen die ersten von 25 bis 30 neuen Modellen sein, die 2006 auf den Markt kommen, wie BenQ-Mobile-Vorstandschef Clemens Joos sagte.

Der Elektronik-Konzern BenQ hatte im vergangenen Jahr die verlustreiche Siemens-Handysparte übernommen. Die Abspaltung vom traditionsreichen Siemens-Konzern  bedeutete das Ende der Handy-Produktion in deutscher Hand. Am 1. Oktober 2005 nahm die neue Gesellschaft BenQ Mobile den Geschäftsbetrieb auf.

Joos sagte, Ziel sei es, BenQ Mobile bis Ende dieses Jahres profitabel zu machen. "In einigen Jahren" hält Joos einen weltweiten Marktanteil von zehn Prozent für möglich. Zuletzt lag er nach Expertenschätzungen bei rund fünf Prozent. Alle großen Mobilfunkbetreiber wollen nach Angaben von Joos die BenQ-Siemens-Modelle in ihr Angebot aufnehmen.

Erinnert an alte Siemens-Modelle: Benq-Siemens S68

Erinnert an alte Siemens-Modelle: Benq-Siemens S68

Foto: obs/BenQ Mobile
UMTS-Klapphandy BenQ-Siemens EF81: Das Mobiltelefon hat zwei Farbdisplays und eine schwenkbaren Kamera für Videotelefonie

UMTS-Klapphandy BenQ-Siemens EF81: Das Mobiltelefon hat zwei Farbdisplays und eine schwenkbaren Kamera für Videotelefonie

Foto: obs/BenQ Mobile
BenQ-Siemens S88: Handy mit eingebauter 2-Megapixelkamera

BenQ-Siemens S88: Handy mit eingebauter 2-Megapixelkamera

Foto: obs/BenQ Mobile


Neue Handys von BenQ-Siemens
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Bei den Telefonen setzt BenQ-Siemens vor allem auf Anwendungen, für die die schnelle Datenübertragung der UMTS-Technik notwendig ist. So kann man mit dem klappbaren Luxusmodell EF81 Filme aus dem Internet herunterladen, fernsehen oder mit Bild telefonieren.

Mindestens ein Drittel der BenQ-Siemens-Handys des Jahres 2006 soll UMTS-tauglich ein. Drei von vier Produkten werden einen MP3-Player oder ein UKW-Radio enthalten, und in jedem zweiten Handy ist eine Kamera mit mindestens 1,3 Megapixeln eingebaut, teilte Joos mit.

BenQ-Siemens wolle sich von der Konkurrenz auch beim Material unterscheiden. Dabei sollen weniger Kunststoff und dafür mehr Metalle wie Edelstahl, Aluminium und Magnesium verwendet werden.

dpa

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