Linux Ritterschlag von Siemens

Die angeschlagene IT-Sparte Siemens Business Services (SBS) steigt in den Linux-Markt ein. SBS will zukünftig mit dem Linux-Distributor Red Hat kooperieren. Die Kooperation sieht vor, dass SBS Linux-Software in seine IT-Lösungen aufnehmen wird.

München - Die IT-Dienstleistungssparte von Siemens , Siemens Business Services (SBS), steigt in den europäischen Linux-Markt ein.

Das Unternehmen werde mit dem Linux-Distributor Red Hat kooperieren, teilte die Siemens-Tochter am Montag mit. Eine entsprechende Vereinbarung wurde unterzeichnet.

Siemens  werde künftig europaweit Linux-Software von Red Hat in seine IT-Lösungen aufnehmen und anbieten, hieß es weiter. Erste Kundenprojekte seien bereits realisiert.

Um SBS hatte es in den vergangenen Wochen immer wieder Spekulationen gegeben. Presseberichten zufolge wird über einen Teilverkauf oder sogar die Zerschlagung des Siemens-Konzernbereichs nachgedacht.

Teile von SBS sollen demnach an den französischen IT-Dienstleister Atos Origin sowie den PC-Hersteller Fujitsu Siemens Computers (FSC) abgegeben werden. Die verbleibenden Geschäftsfelder würden in anderen Sparten des Konzerns aufgehen.

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