Philips Vier Milliarden von Hewlett-Packard

Die Produktion von Flachbildschirmen ist ein zyklisches Geschäft. Aufgrund des Preisverfalls schrieb der Bildschirmhersteller LG Philips LCD im abgelaufenen Quartal rote Zahlen. Das könnte sich schon bald ändern. HP bestellte LCD-Monitore für vier Milliarden Dollar.

Seoul - Der niederländisch-südkoreanische Flachbildschirm-Hersteller LG Philips LCD hat von Hewlett-Packard  (HP) einen Auftrag über fünf Milliarden Dollar (etwa vier Milliarden Euro) erhalten.

LG Philips werde den amerikanischen Computerproduzenten über die nächsten drei Jahre mit Flachbildschirmen für Notebooks und Computerbildschirme versorgen, teilte das Gemeinschaftsunternehmen von LG Electronics und Philips am Dienstag in Seoul mit. Um die größere und stetige Nachfrage des Markts zu decken, will der weltweit zweitgrößte Flachbildschirmhersteller seine Produktion hochfahren.

"Dieser Vertrag bedeutet einen wesentlichen Ausbau der bestehenden Liefervereinbarung mit HP", berichtete LG Philips. Durch den langfristigen Vertrag sichere sich das Unternehmen einen "stabilen Kunden für große Mengen des Produkts". Die Laufzeit des Vertrags beginnt in diesem Monat und endet im Mai 2008. HP ist der zweitgrößte Hersteller von Personalcomputern.

Als Folge der rückläufigen Preisentwicklung bei Flachbildschirmen und der Aufwertung der südkoreanischen Währung zum US-Dollar hatte LG Philips LCD in den ersten drei Monaten 2005 den ersten Quartalsverlust seit zwei Jahren verzeichnet. Der Nettoverlust betrug nach Firmenangeben 79 Milliarden Won (etwa 63,7 Millionen Euro).

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