Tipps für Webauktionen Schlauer als die schwarzen Schafe

Internetauktionen sind zwar praktisch, bergen aber gegenüber einem Verkauf von Angesicht zu Angesicht erhebliche Gefahren. Wer keine bösen Überraschungen erleben will, sollte ein paar wichtige Regeln beachten.

München - Onlineauktionsplattformen wie Ebay  sind ungemein praktisch. Häufig bekommt man Neu- oder Gebrauchtwaren für einen deutlich günstigeren Preis als im regulären Handel. Zu den Nachteilen gehören die schwarzen Schafe, die sich unter den Internethändler tummeln.

Die Computerzeitschrift "PC Professionell" rät deshalb, in Onlineauktionen nur bei Handelspartnern zu kaufen, die mindestens 20 Mal bewertet wurden und höchstens in 2 bis 3 Prozent der Fälle ein negatives oder neutrales Feedback bekommen haben.

Zusätzlich sollte man überprüfen, ob die Bewertungen in einem kurzen Zeitraum von nur wenigen Mitgliedern abgegeben worden sind. Es komme vor, dass sich Mitglieder unter verschiedenen Namen anmelden und sich dann selbst Bewertungen geben.

Als Verkäufer empfiehlt es sich nach Angaben des Magazins darauf aufzupassen, dass der bezahlende Kontoinhaber und der Empfänger der Ware identisch sind. Eine Betrugsmethode sei es, nach Monaten das Geld zurückzufordern, weil die Ware nicht angekommen sei, die tatsächlich an eine andere Adresse gesendet wurde.

Beim Verkauf elektronischer Geräte sollte man immer die Seriennummer aufschreiben. Zuweilen würden funktionierende Geräte erworben, gegen ein defektes Modell ausgetauscht und mit der Forderung nach Umtausch zurückgeschickt. Generell empfehle sich bei größeren Transaktionen die Verwendung bekannter und anerkannter Treuhanddienste und Bezahlsysteme wie Paypal oder Moneybookers.

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