Triaton Chef weg, Name weg

Gut ein Jahr nach dem Verkauf an Hewlett-Packard wird der Name der ehemaligen IT-Tochter von ThyssenKrupp, Triaton, verschwinden. Der bisherige Chef, Peter Chylla, hat den IT-Dienstleister bereits verlassen.

Hamburg - Peter Chylla (52) hat seinen Job als Chef der IT-Firma Triaton, die vor einem Jahr von Hewlett-Packard  (HP) gekauft wurde, aufgegeben. Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (27. Mai) erscheint, berichtet, war der Posten Chyllas überflüssig geworden.

HP habe die im Frühjahr vergangenen Jahres für 340 Millionen Euro erworbene IT-Tochter von ThyssenKrupp  bereits in die Serviceorganisation des US-Computerkonzerns eingegliedert. Am 31. Oktober werde der Name Triaton verschwinden.

Nun macht sich IT-Experte Chylla selbstständig. Für HP ein herber Verlust. Chylla verfügt über exzellente Kontakte zum Mittelstand - eine Kundengruppe, der HP verstärkt IT-Dienste anbieten will, um Anschluss an die Branchenriesen IBM  und T-Systems zu finden.

Triaton war ursprünglich aus den IT-Sparten von Thyssen, Krupp, Hoesch und Hoechst entstanden. Zum Kundenstamm von gehören unter anderem Aventis  und der Musikkonzern EMI. Durch die Triaton-Übernahme rückte HP auf Platz 4 unter den hiesigen IT-Dienstleistern. Platzhirsch in Deutschland ist die Telekom-Tochter T-Systems.