Smartphones Warum PDAs überflüssig werden

Einer Studie zufolge gehört der Personal Digital Assistant, kurz PDA, einer aussterbenden Gattung an. Abgelöst wird der Westentaschensekretär durch Geräte, die Dinge können, die man wirklich braucht. Blackberrys und Smartphones schicken sich an, den PDA vom Markt zu verdrängen.

Hamburg - Ein moderner PDA hat Leistungsdaten, die weitgehend denen eines ausgewachsenen PC Ende der neunziger Jahre entsprechen. Längst kann ein PDA auch weit mehr als ursprünglich geplant war: Die elektronischen Notizbücher und Terminplaner sind zu Minicomputern mutiert. Attraktiv sind sie trotzdem nur noch, wenn sie auch online sind.

So kann man jedenfalls die Daten der neuesten Studie der führenden Tech-Marktforschungsfirma IDC  zum Thema deuten. Demnach bleiben die Verkaufszahlen von PDAs auch in ersten Quartal 2005 rückläufig - zum fünften Mal in Folge. Zugleich steigen die Verkaufszahlen von allem, was klein, "intelligent" ist und funkt: Offenbar schicken sich Blackberry-Geräte und Smartphones an, auch den PDA-Markt zu beerben.

Noch besetzen PDAs attraktive Nischen wie beispielsweise im Einsatz als preisgünstiges Navigationsgerät. Das aber hat wenig mit der ursprünglich angedachten Nutzung des PDA als "Persönlicher Assistent" des Büroarbeiters zu tun: Dort bewähren sich vielmehr Smartphones, die die essenziellen Kalender- und Terminplanerfunktionen längst bestens beherrschen, und Blackberrys, die einen komfortablen Zugang zu elektronischer Kommunikation bieten.

Laut IDC-Studie schrumpfte der PDA-Markt im ersten Quartal 2005 um 12,1 Prozent. Der Verkauf von Smartphones stieg dagegen um 135 Prozent.