Stiftung Warentest Gute Noten für Flachbildschirme

Das einzige Argument, das gegen den Erwerb eines Flachbildschirms spricht, ist der immer noch relativ hohe Preis. Ansonsten bieten die digitalen Flundern gegenüber ihren Röhrenschwestern nur Vorteile. Vor allem in Sachen Bildqualität haben die "schicken Flachen" aufgeholt.

Berlin - Flachbildschirme bieten mittlerweile eine bessere Bildqualität. Waren die Geräte früher vor allem bei der Darstellung bewegter Bildern und den Kontrastwerten gegenüber herkömmlichen Röhrenbildschirmen im Nachteil, haben sie nun deutlich aufgeholt.

Das berichtet die in Berlin erscheinende Zeitschrift "Test" der Stiftung Warentest in ihrer Mai-Ausgabe. Zwei Modelle mit LCD-Display schnitten bei einem Test sogar besser ab als Röhrengeräte. Dabei handelte es sich um den JVC LT 26C50 BU und den Philips 26PF9956.

Bewegte Bilder seien bei Flachbildschirmen nun weniger verwischt, urteilten die Tester. Beim Blick von der Seite seien schwache Kontraste deutlich reduziert, so dass Betrachtungswinkel von über 60 Grad möglich seien. In Sachen Reflexionen seien Flachbildschirme gegenüber Röhrengeräten ohnehin schon im Vorteil gewesen, da sie matte Oberflächen haben.

Hewlett-Packard L1940: 19-Zoll-Monitor mit besonders breitem Blickwinkel

Hewlett-Packard L1940: 19-Zoll-Monitor mit besonders breitem Blickwinkel

EIZO FlexScan L557: Eignet sich besonders für die Daueranwendung

EIZO FlexScan L557: Eignet sich besonders für die Daueranwendung

Samsung: Digitaler LCD-Monitor

Samsung: Digitaler LCD-Monitor

Fujitsu Siemens: Scenic View P19-2

Fujitsu Siemens: Scenic View P19-2


Flache Bildschirme
Bitte klicken Sie einfach auf ein Bild,
um zur Großansicht zu gelangen.

Ein entscheidender Nachteil bleibe jedoch: Die schicken Flachen seien immer noch viel teuerer als die meisten Röhrengeräte. Insgesamt vergaben die Tester bei den Flachbildschirmen jeweils fünfmal die Note "Gut" und "Befriedigend".