Donnerstag, 18. Juli 2019

Business Process Management Die IT-Abteilung lädt zum Sparen ein

Fast jedes Unternehmen verfügt heutzutage über eine IT-Abteilung. Dennoch werden die technologischen Möglichkeiten der Computerspezialisten oft nur unzureichend genutzt. Mit Hilfe des IT-Systems Business Process Management lassen sich beispielsweise komplette Geschäftsprozesse automatisieren und damit immense Kosten sparen.

Business Process Management (BPM) bietet Unternehmen neue Möglichkeiten für prozessorientierte Systemgestaltung. Hürden für leistungsfähige Prozesse liegen jedoch auch künftig in der businessorientierten Gestaltung von Abläufen und in der Auswahl optimaler Teilapplikationen. BPM Technologien besitzen zwar große Effizienzpotenziale, stehen aber erst am Anfang von technologischer Evolution und Lernkurve in den Unternehmen.

 Effizienter arbeiten: Mitarbeiter werden durch das BPM in einzelnen Geschäftsprozesen besser durch die IT unterstützt
Effizienter arbeiten: Mitarbeiter werden durch das BPM in einzelnen Geschäftsprozesen besser durch die IT unterstützt
Ungebremster Preisverfall senkt IT-Service- und Performance-Aufwand kontinuierlich. Trotzdem können Unternehmen dies oft nicht in niedrigere IT-Kosten und bessere Anwendungen für Mitarbeiter überführen. Hauptursache: IT wird als Erfüllungsgehilfe für komplexe und veränderliche Geschäftsprozesse gesehen.

Das Anpassen von Arbeitsabläufen ist jedoch schneller nötig und folgt anderen Regeln als das Design der unterstützenden Anwendungen. Prozessoptimierung und Gestaltung der IT-Systeme erhalten als Thema aktuell Auftrieb von drei Seiten:

Zwang zur Flexibilität: Der ständige Wandel von Geschäftsprozessen und das Aufrechterhalten der Prozesseffizienz als Wettbewerbsfaktor zwingen Unternehmen zunehmend in die prozessorientierte, kontinuierlich angepasste Organisation.

Komplexität der Applikationspflege: Eine breite Basis von Prozessanwendungen erleichtert das Abbilden von Prozessteilen. Systeme verbergen die Komplexität der Abläufe, was für die Gestaltung aber nach wie vor zu berücksichtigen ist - Anpassungen werden immer schwieriger.

Technologische Innovation: Nach dem technischen Versuch des "Workflow Management" für Geschäftsprozesse steht unter dem Begriff BPM jetzt die nächste Generation Standards und Technologieanbieter in den Startblöcken.

 Artikel: Dieser Beitrag ist im Fachmagazin "IT-Director", Heft 3/2005 erschienen
Artikel: Dieser Beitrag ist im Fachmagazin "IT-Director", Heft 3/2005 erschienen
Reine Workflow- und BPM-Anbieter (zum Beispiel Staffware, Filenet Börsen-Chart zeigen, Savvion, Lombardi, Intalio) bieten Top-Down-Konzepte von der Strategie zum Prozess. Enterprise-Application-Integration- (EAI) und Application-Server-Anbieter (wie beispielsweise IBM Börsen-Chart zeigen, BEA Börsen-Chart zeigen, Tibco Börsen-Chart zeigen, Microsoft Börsen-Chart zeigen, Webmethods Börsen-Chart zeigen) verfolgen den Bottom-up-Ansatz ausgehend von der Daten- und Transaktionssicht. Enterprise-Resource-Planning-Anbieter (ERP) wie SAP Börsen-Chart zeigen, Siebel Systems Börsen-Chart zeigen oder Oracle Börsen-Chart zeigen versuchen, durch Erweiterung des Produktportfolios Drittsysteme einzukapseln und bestehende Kundenbindungen zu stärken.

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