PDAs Vom Renner zum Saurier

Während Smartphones und Blackberrys immer populärer werden, verlieren klassische Taschencomputer an Zuspruch. Der Markt schrumpft das dritte Jahr in Folge, die ehemals begehrten PDAs mutieren zum Auslaufmodell.

Framingham - Wie aus einer am Mittwoch vorgelegten Studie des Marktforschungsinstituts IDC hervorgeht, ist der PDA-Markt im Jahr 2004 zum dritten Mal in Folge geschrumpft. Ingesamt seien im abgelaufenen Jahr 9,2 Millionen PDAs und andere Handhelds abgesetzt worden.

Im Vorjahresvergleich sei dies ein Rückgang von 13 Prozent. Erstmals seit 1999 sei die Zahl der verkauften PDAs unter zehn Millionen Exemplare gefallen, heißt es in der Studie weiter. Bedeutende Konzerne der Unterhaltungselektronik wie Sony  und Toshiba  sind aus dem PDA-Markt ausgestiegen.

Der Marktführer Palmone habe seinen Absatz im abgelaufenen Quartal aber im Vergleich zum vorangegangenen um 59,5 Prozent steigern können. Dadurch sei der Marktanteil des Unternehmens auf Kosten von Hewlett-Packard  um 2,7 Prozent auf 42,0 Prozent gestiegen. HP liege mit 27,5 Prozent auf Platz zwei. Es folgten Dell  mit 7,0 Prozent, Medion  mit 4,1 Prozent und Mio mit 3,1 Prozent.