HSBC Trinkaus & Burkhardt T-Systems übernimmt die Wertpapierabwicklung

Die Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt lagert ihre Wertpapierabwicklung aus und gründet hierfür ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Telekom-Tochter T-Systems.

Frankfurt - Das Joint Venture solle im Frühjahr 2005 gegründet werden und dann ab 1. Oktober an den Start gehen, teilten die beiden Unternehmen gemeinsam mit. Betroffen seien 150 HSBC-Mitarbeiter, die in das neue Unternehmen wechseln. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

T-Systems, das zunächst 49 Prozent des Joint Ventures halten wird, soll mittelfristig die Mehrheit der Anteile übernehmen, hieß es weiter. Die Telekom-Tochter werde künftig für den Betrieb des Rechenzentrums, die Systemintegration bei neuen Kunden und für die Weiterentwicklung der Abwicklungssoftware zuständig sein. Branchenkenner werten den Vertag für T-Systems als strategisch wichtigen Schritt. Allerdings sei es der erste Auftrag in Sachen Wertpapierabwicklung.

Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt  hatte am Donnerstag darüber hinaus auch seine Neunmonatszahlen veröffentlicht. In den ersten drei Quartalen einen Gewinnsprung erzielt. Der Gewinn vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 43 Prozent auf 87 Millionen Euro, teilte das Bankhaus mit.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich bis September um 11,5 Prozent auf 70,7 Millionen Euro. Dies liegt laut Bank vor allem an der Steigerung der Provisions- und Handelserlöse. Für das letzte Quartal 2004 wird ein weiteres Ertragswachstum erwartet.

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