Sony Ericsson Handy-Hersteller steigert Ergebnis

Das Gemeinschaftsunternehmen von Sony und Ericsson freut sich über einen Gewinn - zum fünften Mal in Folge. Die Zeiten hoher Verluste scheinen vorbei.

Tokio/Stockholm - Der Handyhersteller Sony Ericsson hat im dritten Quartal doppelt so viele Mobilfunktelefone verkauft wie im Vorjahreszeitraum und dadurch seinen Umsatz und Gewinn deutlich ausgebaut. Der Handy-Absatz sei um 51 Prozent auf 10,7 Millionen Geräte gestiegen, teilte das Unternahmen am Donnerstag mit. Dank neuer Geräte seien die durchschnittlichen Verkaufspreise wie erwartet gestiegen.

Gegenüber dem Vorquartal erhöhte sich der Verkauf des fünftgrößten Handyherstellers weltweit um 0,6 Millionen Geräte. Marktführer ist ungebrochen Nokia , gefolgt von Samsung , Motorola  und Siemens .

Wie das Gemeinschaftsunternehmen des schwedischen Telekom-Ausrüsters Ericsson und des japanischen Elektronikkonzerns Sony weiter berichtete, habe der Konzern auch Fortschritte beim durchschnittlichen Preis je Handy (ASP) verbucht, der dank neuer Modelle gestiegen sei.

Sony Ericsson legte mit den Quartalszahlen zum fünften Mal in Folge einen Gewinn vor. Zuvor wies das Unternehmen seit seiner Gründung 2001 immer Verluste aus. Im dritten Quartal 2004 sei der Überschuss verglichen zum Vorjahreszeitraum von 62 und 90 Millionen Euro geklettert. Der Umsatz erhöhte sich auf 1,68 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag er bei 1,31 Millionen Euro.