Brandgefahr IBM ruft 553.000 Lapops zurück

Der Computerkonzern ruft insgesamt 553.000 Notebooks zurück. Grund sind bestimmte Adapter, die sich überhitzen und dadurch in Brand geraten könnten. Die Notebooks wurden in den Jahren 1999 bis 2000 verkauft.

San Francisco - Der US-Computerhersteller IBM  ruft weltweit rund 553.000 Notebook-Netzteile zurück. Wie der Konzern und die für die Sicherheit von Verbraucherprodukten zuständige US-Aufsichtsbehörde CPSC am Donnerstag nachbörslich mitteilten, könnten die AC-Adapter überhitzen und stellten daher ein Brandrisiko dar.

Die meisten Netzteile wurden in den Thinkpads i, 390 und 240 ausgeliefert, seien aber auch einzeln verkauft worden. Im asiatischen Raum gingen die Netzteile auch mit einigen Thinkpads der S-Serie über den Ladentisch.

Allein in den USA wurden 225.000 Adapter mit den Thinkpads verkauft. Die Geräte seien zwischen Januar 1999 und August 2000 veräußert worden. Betroffen sind Produkte mit der Teile-Nummer 02K6549. Wie viele der Geräte in Deutschland verkauft wurden, ist nicht bekannt.

Bislang habe es keine Verletzungen gegeben, hieß es. Allerdings habe das Unternehmen sechs Berichte über Zwischenfälle mit den 56-Watt-Adaptern erhalten.