Wettbewerb Die Preisträger der zweiten Runde

Die zweite Runde des Gründerwettbewerbs ist abgeschlossen. Die Preisträger sind auserwählt, die Preise vergeben. Das Bundeswirtschaftsministerium wählte insgesamt elf Gründerideen aus, eine weitere erhielt einen Sonderpreis.

Berlin - 120.000 Euro standen für die Gewinner des "Gründerwettbewerbs - Mit Multimedia erfolgreich starten" in der zweiten Runde insgesamt bereit. Die Preisträger sind ausgewählt und prämiert. Vergeben wurde auch ein Sonderpreis für eine Lösung unter dem Motto " das intelligente Haus".

Der Sonderpreis:

  • Care Blue: Das funkbasierte System "Care Blue" soll für Wohnungen und Häuser Geräte und Dienste für die telemedizinische Betreuung und die Überwachung der Haustechnik bereitstellen. Älteren, kranken und behinderten Menschen soll es ermöglichen, das Leben länger in den eigenen "vier Wänden" genießen zu können. Gründer sind Michael Sasdi, Mirko Bald, beide aus Berlin und Pieter Straasheijm aus Freiburg.
Die Hauptpreisträger:

  • Visapix: Das Unternehmen befasst sich mit der intelligenten Analyse und Interpretation von Bewegtbildern. Auf der Grundlage von Technologien zur Inhaltsanalyse, Bearbeitung und Archivierung von Multimediadaten sollen neuartige Produkte entwickelt werden, die insbesondere in Überwachungssystemen, aber auch für die Archivierung von Bildmaterial nutzbar sein sollen wie zum Beispiel in Agenturen. Gründer ist Ivo Keller aus Berlin.


  • TC Viewer: TC Viewer ist ein mobiler Video-Sichtplatz für TV-Autoren, Redakteure und alle, die Filmsequenzen analysieren müssen. Statt an einem teuren MAZ-Gerät können Film- und Fernsehbeiträge am Notebook professionell gesichtet und betextet werden. Gründer sind Guido Stemme, Anne Nilges, Elisabeth Lamboy, alle Mainz.


  • Digitale Virtuelle Mikroskopie: Das Digitale Virtuelle Mikroskop hebt die bisherigen Einschränkungen der Lichtmikroskopie in der Gewebeuntersuchung im Krankenhaus auf: Die histologischen Schnitte einer Gewebeprobe werden hochauflösend gescannt, mit den Patientendaten verknüpft und über einen geeigneten Viewer am Arbeitsplatz des Pathologen zur Diagnostik zur Verfügung gestellt. Damit lassen sich über das Internet insbesondere auch Experten in die Bewertung einer Gewebeprobe einbeziehen, die sich an anderen Standorten befinden. Gründer sind Kai Saeger, Karsten Schlüns, Peter Hufnagl, alle aus Berlin.
Acht weitere Gewinner:

  • Blue Cell Networks: Beam Zone ist ein Hotspot-System für Mobiltelefone und PDAs, das auf Wunsch digitale Informationen wie Logos, Videos, Anwendungen, Spiele mittels Bluetooth und bei älteren Geräten über Satelliten-Stationen per Infrarot an alle Geräte in einem Umkreis von 30 Metern versendet. Beam Zone will damit in Multiplexkinos, Systemgastronomien, Einkaufszentren und anderen Orten die kostenlose und breitbandige Übertragung von digitalen Inhalten mit Ortsbezug an mobile Endgeräte ermöglichen. Gründer sind Johannes Hofmann aus Bamberg, Rainer Rother aus München, Andreas Gaufer aus Bischberg.


  • Kunstwerke auf CD und DVD: Die Idee der beiden Gründer umfasst verschiedene Produkte multimedialer Kunstvermittlung mit Hilfe von CD-ROMs, DVD-ROMs und Terminals, auf denen berühmte Gemälde europäischer Museen präsentiert werden. Die Besonderheit liegt dabei auf der farbgetreuen Abbildung der Gemälde in Originalgröße, gesteuert durch eine interaktive Bildnavigation mit Detailauswahl, mehrsprachigen Texten, Filmen und Musik. Gründer sind Ricarda Maresch und Stefan Seibert, beide aus Frankfurt/Main.


  • Pitopia: Pitopia ist eine Online-Bildagentur, die sich auf die Vermarktung von Fotos aus dem semiprofessionellen Umfeld spezialisiert. Die verteilte Struktur des Portals ermöglicht die einfache Integration von Franchise-Partnern. Gründer sind Michael Hubschneider, Ute Jansing, beide aus Karlsruhe.


  • X-Aitment: X-Aitment will Computerspiele mit Künstlicher Intelligenz ausstatten, sodass der Spieler nicht mehr erkennt, ob er gegen künstliche oder menschliche Gegner antritt. Mit diesem Ansatz einer eigenen "KI-Engine" können Spiele-Hersteller die Realitätsnähe und damit die Attraktivität ihrer Software wesentlich steigern. Gründer ist Andreas Gerber aus Pirmasens.


  • Summa Cultura: Summa Cultura  ist ein personalisierter Online-Informationsdienst, der seinen Abonnenten regelmäßig einen prägnanten Überblick über die wichtigsten, aktuellen kulturellen Werke aus Film, klassische Musik, Jazz und Pop, Kunst, Literatur und kulturpolitischen Ereignisse im deutschsprachigen Raum liefert. Die vorgestellten Werke werden lexikonartig rezensiert, es wird ein Überblick der Kritiken aus renommierten Zeitungen und Zeitschriften gegeben, und zahlreiche Links führen zu weitergehenden Informationen. Gründer ist Christian Jansen aus Berlin.


  • Termininfo: Termininfo, ein Informationssysem, sollen Patienten künftig automatisch per E-Mail, SMS oder Telefonanruf an ihre Termine in Arztpraxen oder Krankenhäusern erinnert und bei einer kurzfristigen Terminverschiebung informiert werden. Darüber hinaus sollen Termine auch im Internet gebucht, angefordert und mehrere Patienten gleichzeitig über Ereignisse in einer Praxis informiert werden. Gründer ist Götz Boesler aus Lübeck.


  • Optisches Trackingsystem für Virtual Reality und Industrie: Das optische Trackingsystem der Gründer erlaubt es, über mehrere Kameras Personen oder Gegenstände exakt im Raum zu lokalisieren. Damit lassen sich zum Beispiel in der Filmproduktion reale Schauspieler und virtuelle, computergenerierte Umgebungen miteinander kombinieren. Das System zeichnet sich durch seine Echtzeitfähigkeit und die benutzerfreundliche Kalibierung vor Ort aus. Gründer sind Klaus Dorfmüller-Ulhaas und Sascha Uhrig, beide aus Augsburg.


  • Ad Cast One: Ad Cast One soll eine vollständige Marketinglösung für Video-Werbung in Kaufhäusern, Einkaufscentern, Kinos und andere kundenspezifische Werbe-Videos werden. Es ermöglicht die Werbung über einen zentralen Server zu verwalten und per Download auf die bei den Kunden installierten Abspielstationen zu verteilen. Die Präsentation der Videos vor Ort wird in Rückprojektionstechnik erfolgen, so dass das Design der Projektionsflächen weitgehend den jeweiligen Wünschen des Werbekunden angepasst werden kann. Gründer sind Oliver Feldmann aus Frankfurt/Main und Arkadius Braun aus Erlensee.

Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.