Debitel Verkauf erneut verschoben

Eigentlich sollte die Veräußerung des Mobilfunkspezialisten schon vor Wochen über die Bühne gegangen sein. Doch schon wieder wurde der Termin verschoben, bei dem der Verkaufsvertrag unterschrieben werden sollte. Die Schwierigkeiten liegen im Detail.

Hamburg /Stuttgart - Der Verkauf des größten deutschen Mobilfunkproviders Debitel an den britischen Finanzinvestor Permira ist nach einem Pressebericht erneut verschoben worden. Ein Abschlusstermin sei in der vergangenen Woche erneut vertagt worden, da einige Vertragsdetails zwischen der Debitel-Mutter Swisscom  und Permira immer noch nicht geklärt seien, berichtet DER SPIEGEL am Montag.

Es sei offen, ob in den kommenden Tagen eine Einigung erzielt werden könne. Die wiederholte Verschiebung habe gravierende Auswirkungen, da Mitarbeiter und Kunden verunsichert würden, schreibt das Magazin. Ein Sprecher von Debitel wollte sich dazu nicht äußern.

Swisscom hatte im vergangenen Jahr seine Verkaufsabsicht bekannt gegeben. Nach früheren Angaben aus Kreisen will Permira unter eine Milliarde Euro für die Gesellschaft zahlen. Der Verkaufspreis soll Berichten zufolge bei rund 700 Millionen Euro liegen. Swisscom hält 93 Prozent von Debitel. Die Stuttgarter sind mit rund zehn Millionen Kunden der größte netzunabhängige Mobilfunkanbieter Deutschlands.