Hewlett-Packard Linux-PCs für Asien

Der Computerkonzern intensiviert sein Geschäft in Asien. 1000 Geschäfte in China will Hewlett-Packard eröffnen, demnächst sollen die ersten Linux-PCs auf den Weg gebracht werden.

Palo Alto/Tokio - Der Computerhersteller Hewlett-Packard  bringt einem Zeitungsbericht zufolge erstmals Personalcomputer mit dem Betriebssystem Linux auf den Markt.

Die Rechner sollen ab Juni in zwölf Ländern in Asien angeboten werden, darunter Japan, Südkorea und Indien, schreibt die japanische Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Geräte sollen zwischen 325 und 1220 Euro kosten.

Damit seien sie zwischen 150 und 290 Euro günstiger als Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Windows, heißt es. Hewlett-Packard rechne damit, im ersten Jahr eine Million Linux-PC zu verkaufen. Vor einigen Monaten hatten sich mehrere asiatische Länder darunter China, Japan und Korea für Linux ausgesprochen.

Erst am Montag berichtete die Zeitung "China Business Weekly", dass HP in China mehr als 1000 Läden für Unterhaltungselektronik eröffnen will. "Hewlett-Packards versprochene Investitionen in China sind weiterhin eine Priorität, und das Niveau unserer Investitionen wächst", hatte HP-Chefin Carly Fiorina gesagt.

Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres will das Unternehmen in China auch Flüssigkristall- und Plasmabildschirme als Teil seines digitalen Heimelektroniksystems auf den Markt bringen.

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