Hewlett-Packard China hat Priorität

Der Computerbauer will den Absatz in China deutlich steigern. Zugpferde sollen die neuen Geräte aus der Unterhaltungselektronik werden. Doch HP geht noch weiter und will über 1000 Geschäfte im Reich der Mitte gründen.

Peking - Der US-Computerhersteller Hewlett-Packard  will in China mehr als 1000 Läden für Unterhaltungselektronik eröffnen. "Hewlett-Packards versprochene Investitionen in China sind weiterhin eine Priorität, und das Niveau unserer Investitionen wächst", sagte HP-Chefin Carly Fiorina laut "China Business Weekly".

HP hatte vergangene Woche angekündigt, dieses Jahr den Verkauf von Digitalkameras, Projektoren und Bildschirmen in China zu starten. "Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres" will das Unternehmen hier auch Flüssigkristall- und Plasmabildschirme als Teil seines digitalen Heimelektroniksystems auf den Markt bringen.

In Deutschland und Europa will der Konzern vor allem sein Servicegeschäft ausbauen. Ende Februar übernahm das Unternehmen den IT-Dienstleister Triaton, die IT-Sparte von ThyssenKrupp.

Die Servicesparte soll das Wachstum kräftig anschieben. Bis 2006 will Hewlett-Packard in Deutschland den Umsatz in diesem Geschäftsfeld von zuletzt 1,1 Milliarden Euro auf über zwei Milliarden Euro verdoppeln. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte HP Deutschland insgesamt 5,3 Milliarden Euro um.

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