Dell Bei Boeing gelandet

Der Computerkonzern will seinen Bereich Dienstleistungen stärken. Einen neuen Kunden hat Dell nun: Der Flugzeughersteller Boeing. Für ihn übernimmt der IT-Spezialist die Wartung von Computersystemen bis hin zur Softwaredistribution.

Langen - Dell  hat mit dem Flugzeughersteller Boeing  ein Serviceabkommen über fünf Jahre für Desktops, Notebooks und Workstations geschlossen. Ganz neu ist die Zusammenarbeit nicht, allerdings sind nun einige Dienstleistungen mehr dazugekommen.

Während Boeing IDS bislang nur die Hardware von Dell nutzte, wird der Computerhersteller und -händler nun auch "Managed Services" übernehmen. Diese umfassen den gesamten Lebenszyklus von der Beschaffung über die Administration bis zum Recycling der Computersysteme. Das Serviceabkommen beinhaltet Softwaredistribution, System-Installation, Reparatur-Services und Asset-Management für unterschiedliche Hardware und Betriebssysteme.

Dell setzt auf Wachstumssegement

Dell stellt Boeing IDS seine Services in den Standorten St. Louis (Missouri), El Segundo, Long Beach, Huntington Beach und Seal Beach (in Kalifornien) sowie kleineren Niederlassungen in den USA zur Verfügung. Über das Volumen des Auftrages machten die Unternehmen keine Angaben.

Dell bietet schon seit langem die Wartung von Computern an. Diese und ähnliche Dienstleistungen tragen bislang etwa zehn Prozent zum Umsatz bei. Vor kurzem kündigte der Konzern an, verstärkt in Richtung Dienstleistungen tätig zu werden, da dieser Bereich einer der wachstumsstärksten ist. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagte der Deutschlandchef Mathias Schädel, dass Dell aber kein Outsourcing durchführen und auch Consulting nur in einem bestimmten Rahmen anbieten wolle.

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