TV-Geräte Dell und HP steigen ein

Der TV-Geräte-Markt steht vor dem Umbruch. Nach und nach steigen Computerkonzerne direkt in den Markt ein und setzen damit die traditionellen Gerätehersteller unter Druck. Neulinge sind nun Dell und Hewlett-Packard.

Taipeh - Es ist die Zeit der Flüssigkristalle und des Plasmas. Die alte Bildschirmröhre für Fernseher wird nach und nach abgelöst - obwohl sie die bessere Marge bringt. Flache Bildschirme dominieren die Neuentwicklungen auf dem Fernsehgerätemarkt.

Nun haben sich Dell  und Hewlett-Packard  entschieden, in das Geschäft mit Flachbildschirmfernsehern einzusteigen. Es war nur eine Frage der Zeit, denn die Computertechnik und Unterhaltungselektronik ist nicht mehr klar zu trennen. Das hat zuletzt die IFA in Berlin dokumentiert.

Dell plant offenbar TV-Geräte mit einer Diagonalen von 26 bis 30 Zoll anzubieten. Über HPs Größenvortellungen ist indes nichts bekannt. Die beiden Zulieferer Lit-On Technology und Amtran Technology hätten entsprechende Angebote bei den beiden Computerkonzernen vorgelegt, berichtet die Nachrichtenagentur Boomberg.

Mit dem Einstieg von Dell und HP dürfte sich der Wettbewerb für Flachbildschirm-TV-Geräte deutlich verschärfen. Gerade Dell ist dafür bekannt, aggressiv im Markt aufzutreten. Günstige Konditionen bei asiatischen Zulieferern soll den erhofften Preisvorteil bringen.

Führend in Sachen flache Fernseher sind Sharp , Samsung  und Sony . Computerprofi Fujitsu-Siemens ist bereits in das Geschäft mit flachen TV-Geräten eingestiegen. Auch das US-Unternehmen Gateway , das mit Computern groß wurde, verkauft in den USA schon Flachbildschimfernseher.

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