Goldman Sachs Die Blutungen sind gestillt

100 Manager aus den 1000 größten IT-Unternehmen wurden gefragt, wie sie es mit den Einkäufen von Servern, Personal und Software halten - Tenor der Umfrage: sie wollen wieder mehr Geld ausgeben.

New York - Erstmals seit 2001 werden die Ausgaben für IT-Infrastruktur im nächsten Jahr wieder ansteigen. Das hat eine Umfrage der Investmentbank Goldman Sachs ergeben. Unter dem Titel "Zumindest die Blutungen sind gestillt" hatte die Bank 100 Manager aus den 1000 größten Unternehmen der Informationtechnologie über ihre Budgetpolitik befragt.

Um durchschnittlich 3,5 Prozent sollen die Infrastruktur-Ausgaben nach Willen der Manager ansteigen. Bei der Hard- und Software sei sogar ein Plus in Höhe von fünf Prozent eingeplant. In diesem Bereich gehören W-LAN-Ausrüstung und Sicherheitssoftware zu den Hauptinvestitionen.

Ebenfalls ganz oben auf der Einkaufsliste stehen Storage-Management-Lösungen und Web-Applikationen. Zwar bleibe das Umfeld weiter sehr gespannt, sagte die Leiterin des Goldman-Berichts, Laura Conigliaro, aber es zeige sich eine graduelle Steigerung. Einige der Befragten sehen sogar in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres eine leichte Erholung abzeichnet.