T-Mobile Aufholjagd "mit Riesenschritten"

Die Mobilfunktochter holt in den USA auf. Bei UMTS sieht Konzernchef Ricke aber noch Probleme.

Bonn - Die Deutsche Telekom sieht sich mit ihrer Mobilfunktochter T-Mobile in den USA auf Erfolgskurs: "Wir ziehen gerade an der Nummer fünf in den USA, an Nextel, vorbei", sagte Telekom-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus".

"Nun nähern wir uns mit Riesenschritten der Marke von 15 bis 16 Millionen Kunden, bei der T-Mobile USA mit Sicherheit mehr Geld verdient als investiert", sagte Ricke. Das werde spätestens 2005 der Fall sein.

UMTS: Es wird nicht einfach

Schwierigkeiten erwartet der Telekom-Chef nach eigenen Aussagen jedoch beim Start der dritten Mobilfunkgeneration UMTS. "Wir sind in der Spur, aber es würde mich wundern, wenn es keine Probleme gäbe wie bei jeder neuen Technologie-Einführung."

Im laufenden Jahr soll die Mobilfunksparte T-Mobile Wachstumsmotor von Europas größtem Telekomkonzern bleiben. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erwartet der Konzern bei der Tochterfirma einen Anstieg auf einen Betrag zwischen 5,9 Milliarden und 6,4 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Bereich 5 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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