UMTS Schöne mobile Welt

Die Diskussion um den dritten Mobilfunkstandard tobt. Konträre Meinungen heizen den Streit über Erfolg oder Misserfolg an. Für Oliver Doleschal von Samsung Deutschland ist die Lage klar. UMTS wird sich durchsetzen. Für manager-magazin.de beschreibt er seine Mobilfunk-Visionen.
Von Oliver Doleschal

Hannover - Vier Buchstaben gelten als Zauberformel für grenzenlose Kommunikation: UMTS. Im Frühjahr 2003 soll der Mobilfunkstandard der Dritten Generation auf Empfang gehen. Was UMTS bringt – und wie ihn Handyhersteller nutzbar machen.

Im Kern betrachtet ist UMTS nichts anderes als eine besonders dicke Pipeline, durch die sehr viel mehr Information schneller fließen kann als durch jeden anderen derzeit bekannten Kanal. In Zahlen: Die Standardübertragungsrate von 348kbit/s übertrifft eine ISDN-Leitung (64kbit) um mehr als ein fünffaches. Damit können beispielsweise Videokonferenzen geschaltet werden – ideal für Geschäftsleute.

Andere interessante Einsatzgebiete bilden Navigationssysteme und Telematikdienste. Spielernaturen bekommen durch UMTS multimediale Videospielkonsolen im Taschenformat. Und für den täglichen Bedarf ermöglicht UMTS mobiles Online-Banking, -Brokerage und -Shopping, ebenso wie die Übertragung von MP3-Musik und die Fernsteuerung von Heizung, Waschmaschine oder Videorecorder.

Allerdings wird nicht jeder Nutzer die ganze Bandbreite von UMTS in Anspruch nehmen. Die Anforderungen an die Hardware werden sich demnach sehr viel stärker diversifizieren. An die Stelle des heutigen Massenmarktes werden individuelle Lösungen für die verschiedenen Bedürfnisse der Endkunden treten. Erstklassige Farbdisplays, brillante Soundkarten, komfortable Eingabefelder und leistungsfähige Schnittstellen bilden die wichtigsten Merkmale eines UMTS-Handys.

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