Breitband Wird UMTS ein Flop?

Das Abenteuer UMTS kostet Milliarden und erst ab 2014 wird die neue Technologie Gewinne schreiben. Eine Fehlinvestition? Die Deutsche Telekom, Nokia, Siemens und Nortel Networks geben sich dennoch optimistisch, dass UMTS ein Erfolg wird.

Hamburg - "Wir brauchen UMTS nicht", urteilt das Marktforschungsinstitut Forrester Research barsch und erntet bei den Mobilfunkunternehmen und -ausrüstern Kritik.

Schnelligkeit und ein höherer Datentransfer sollten wohl immer gebraucht werden, entgegnen die Konzerne auf dem Pressekolloquium der Deutschen Telekom in Berlin. Sei die neue Technologie erst einmal da, werde sie die jetzigen Kritiker verstummen lassen. Die Konzerne demonstrieren Einigkeit. Von einer Mobilfunk-Revolution will aber keiner mehr sprechen.


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© DPA;Deutsche Telekom AG;mm.de Jorma Ollila, CEO Nokia Frank Dunn, CEO Nortel Networks Heinrich von Pierer, Vorstandsvorsitzender Siemens AG Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG Thomas Holtrop, Vorstand T-Online Lars Godell, Chefanalyst, Europäischer TK-Markt, Forrester Research

Mag sein, dass UMTS irgendwann an Durchsetzungskraft gewinnt. Ob tatsächlich große Datenmengen per Funk durch die Welt transportiert werden müssen, bleibt dahingestellt. Auch ob sich die Milliarden Euro teuren Investitionen tatsächlich lohnen werden, ist bislang unklar. Zwar sehen die Marktforscher Potenzial, dass die Unternehmen die Gewinnzone erreichen können, doch die ist teuer erkauft und erfolgt erst in vielen Jahren.

Lesen Sie hier, was Frank Dunn, CEO von Nortel Networks , Jorma Ollila, CEO von Nokia , Heinrich von Pierer, Vorstandsvorsitzender von Siemens , Lars Godell, Chefanalyst von Forrester Research, Kai-Uwe Ricke von der Deutschen Telekom , Rene Obermann von T-Mobile und Thomas Holtrop von T-Online  zu UMTS sagen.

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