AOL Time Warner 300 müssen gehen

Stellenstreichungen - bei der Internettochter AOL regiert der Rotstift.

Los Angeles - Der US-Medienkonzern AOL Time Warner  baut in seiner Internetsparte AOL weiter Arbeitsplätze ab. Laut Unternehmenskreisen wurden 300 Stellen gestrichen.

Durch die Maßnahme sollen etwas mehr als 100 Millionen Dollar eingespart werden. Ein weiterer Stellenabbau sei nicht ausgeschlossen, hieß es. Betroffen ist vor allem die Firmenzentrale im US-Bundesstaat Virginia. Ein AOL-Sprecher lehnte einen Kommentar dazu ab.

Der weltgrößte Onlinedienst AOL rechnet für das kommende Jahr mit einem Rückgang seiner Werbe- und E-Commerce-Umsätze um 40 bis 50 Prozent. Zudem geht AOL von einem scharfen Gewinnrückgang und stagnierenden Gesamterlösen aus.

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