Holtzbrinck Interessierter Blick nach München

Das Verlagshaus will angeblich 25 Prozent am Süddeutschen Verlag übernehmen.

Stuttgart/München - Die Stuttgarter Verlagsgruppe Holtzbrinck plant angeblich eine Übernahme von 25 Prozent der Anteile am Süddeutschen Verlag. Dies sei Verhandlungsziel, berichtete das Magazin nach "Focus"-Informationen in seiner neuen Ausgabe.

An diesem Montag wolle Holtzbrinck den fünf Gesellschaftern des Süddeutschen Verlages ein konkretes Angebot für einen Einstieg unterbreiten. Holtzbrinck habe bereits eine erste Prüfung der Bücher vorgenommen.

Zur Finanzierung des Einstieges verkaufe die Stuttgarter Verlagsgruppe neben ihren Schulbuchverlagen auch den Wissenschaftsverlag "Spektrum", hieß es weiter. Die Verhandlungen stünden vor einem Abschluss. Bei den beteiligten Verlagshäusern war am Wochenende keine Stellungnahme zu erhalten.

Ende Oktober hatte Holtzbrinck Pläne für einen Einstieg bei dem Münchner Verlag bestätigt. Er passe mit seiner Zielgruppe der gehobenen Leserkreise zum Holtzbrinck-Portfolio, hatte ein Sprecher zur Begründung erläutert.

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