Gruner + Jahr Kampf der Streithähne

Der Streit geht weiter. Nun reicht Rosie O'Donnell eine Millionen-Klage gegen das Verlagshaus in den USA ein.

New York – Dem Verlag Gruner + Jahr (G+J) steht in den USA Ärger ins Haus. Die frühere Talkmasterin Rosie O'Donnell will nicht klein beigeben, jetzt wandert zeiht auch die umstrittenen Talkerin vor Gericht. O'Donnell verklagt den Verlag Gruner + Jahr USA wegen Vertragsbruch auf über 125 Millionen Dollar Schadenersatz. Nach US-Medienberichten reichte die Entertainerin nun am Montag beim Supreme Court in Manhattan die Klage ein.

Grund: G+J will im November das gemeinsame Objekt "Rosie" einstellen. Nach 18-monatiger Laufzeit war es zwischen den Geschäftspartnern in diesem Sommer zu einem Disput gekommen. O'Donnell warf dem Verlag vor, nicht mehr hinter ihren Visionen und Ideen zu stehen. Nachdem sie im vergangenen Monat bei einer Pressekonferenz erklärt hatte, dass sie das Magazin verlassen werde, verklagte G+J die Entertainerin Anfang diesen Monats wegen Vertragsbruchs auf Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Dollar

Der Verlag wiederum lastet ihr an, ihr Image von einer lustigen "Queen of Nice" (Königin der Nettigkeit) zu einer selbstproklamierten "Über Bitch" (Großes Miststück) geändert zu haben. Durch ihre negativen Äußerungen und ihr Verhalten habe sie ihre vertraglichen Pflichten verletzt und den Untergang der Zeitschrift bewirkt. O'Donnell wiederum wirft dem Verlag schlechtes Management und Einmischung in ihr redaktionelles Mitspracherecht vor.

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