Bertelsmann Ende der Durststrecke

Mehr Umsatz - Peter Olson, Chef der Verlagstochter Random-House, gibt sich optimistisch.

Frankfurt - Random-House, die Verlagstochter des Bertelsmann-Konzerns, erwartet erstmals seit zwei Jahren wieder einen Umsatzanstieg. Wie der Chef des größten Publikumsverlags der Welt, Peter Olson, auf der Frankfurter Buchmesse der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte, rechnet die Gruppe in diesem Jahr mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar - etwa 100 Millionen Dollar mehr als im Vorjahr.

Der Oktober allein sei mit einem Umsatz von 200 Millionen Dollar der umsatzstärkste Monat in der Verlagsgeschichte gewesen. Nach dem Verkauf der Ratgebersparte zeigte sich Olson auch für das Geschäft in Deutschland optimistisch.

In den kommenden Jahren werde Random-House sein Ziel erreichen und wie in den Vereinigten Staaten und Großbritannien eine Umsatzrendite von mehr als 10 Prozent erzielen. Wann dies genau der Fall sein werde, ließ der Random-House-Chef offen.

Die Verlagsgruppe bleibe weiter auf der Suche nach Übernahmemöglichkeiten im Bereich der Publikumsverlage, sagte er weiter. Derzeit gebe es aber keine konkreten Verhandlungen.