DAB Bank "Auf dem richtigen Weg"

Verluste verringert - der Internetbroker trotzt dem schwachen Marktumfeld.

München - Der Online-Broker DAB Bank  hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seine Verluste reduzieren können. Wie die Tochter der HypoVereinsbank  am Mittwoch in München mitteilte, hätten die eingeleiteten Reststrukturierungsmaßnahmen auch im anhaltend schwachen Marktumfeld gegriffen.

Den Angaben nach belief sich das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter auf minus 12,92 Millionen Euro und lag damit im Rahmen der Analystenerwartungen. Im ersten Quartal dieses Jahres war dagegen noch ein Verlust von 17,85 Millionen Euro angefallen.

Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresergebnis verbesserte sich das Ergebnis um 47 Prozent. Vor einem Jahr hatte die DAB Bank im zweiten Quartal noch ein Minus von 24,27 Millionen Euro ausgewiesen.

Mehr Depots, weniger Einlagen

Gruppenweit habe die DAB Bank im zweiten Quartal 7221 neue Depots netto hinzugewinnen können, so dass sie zum Halbjahr 565.919 Kundendepots verwaltete. Zum Halbjahr 2001 waren es 500.949 Depots gewesen.

Das Depot- und Einlagevolumen habe 10,93 Milliarden Euro betragen - ein Rückgang sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr: Im zweiten Quartal 2001 hatte das verwaltete Vermögen 12,92 Milliarden und im Vorquartal 12,65 Milliarden Euro betragen.

Schon im nächsten Jahr will der Online-Broker schwarze Zahlen schreiben. "Das zweite Quartal belegt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unser Break-even-Ziel 2003 unabhängig vom Markt zu realisieren", sagte Vorstandssprecher Matthias Kröner.