Vivendi Universal Falsch und irreführend

Sammelklage - US-Aktionäre wollen gerichtlich gegen den Medienkonzern vorgehen.

New York - Der angeschlagene französische Misch- und Medienkonzern Vivendi Universal  und sein ehemaliger Chef Jean-Marie Messier sehen sich in Amerika mit einer Sammelklage von US-Aktionären konfrontiert.

Ihnen wird vorgeworfen, mit falschen und irreführenden Aussagen den Aktienkurs von Vivendi künstlich aufgebläht zu haben. Dies gab die mit der Klage betraute US-Kanzlei Wolf Haldenstein Adler Freeman and Herz am Freitag in New York bekannt.

Durch das bevorstehenden Verfahren geriet die Vivendi-Aktie unter Druck. Der Anteilsschein verlor am Freitag zwischenzeitlich 3,85 Prozent an Wert und kostete 17,50 Euro.