Urteil Eine Frage der Sicherheit

Das BGH weist auf verbesserte Sicherheitsvorkehrungen hin, die Missbrauch und andere Ausfälle bei Kreditkarten-Zahlungen verringern könnten.

Frankfurt - Sicherheit, die Allheillösung. Tatsächlich befürchten besonders Internetnutzer, dass ihre Daten via Netz Peronen oder Unternehmen zugänglich werden, die dazu nicht autorisiert sind. Allerdings sind den Sicherheitsvorkehrungen auch Grenzen gesetzt.

Mehr Sicherheit beim Einkauf mit Kreditkarte sei zwar erstrebenswert, aber einer Bestellung am Telefon oder per Fax könne nichts mehr hinzugefügt werden, sagt B + S-Geschäftsführer Klaus Naumann. Anders beim Online-Handel. Hier seien höchste Sicherheitsvorkehrungen per digitaler Signatur möglich.

Ab kommenden Herbst sollen verschiedene neue Systeme dem Markt geboten werden. Bislang seien die Erfahrungen mit den Händlern und Kunden allerdings eher ernüchternd. Sie seien nicht auf die Technik angesprungen, sagt Naumann.

Neue Standards

Dennoch arbeiten die Lizenzhalter wie Visa und Eurocard unter Hochdurck an Sicherheitstechniken. Visa garantiert zum Beispiel mit seinem Programm "Verified by Visa" mehr Sicherheit im Netz. Dabei ist eine zweifelsfreie Identifizierung des Karteninhabers möglich. Zudem werden die Kreditkartendaten nicht unverschlüsselt über das Netz verschickt, erläutert Raimund Milz, kommissarischer General Manager von Visa International Deutschland, gegenüber manager-magazin.de.

Verwandte Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.