"Star Wars" Übertriebene Erfolgsmeldungen

"Spiderman" liegt vorn - 20th Century Fox korrigiert die angepeilten Zahlen für den "Angriff der Klonkrieger" nach unten.

New York - Die ersten Erfolgszahlen für den fünften Film aus der "Star Wars"-Reihe waren deutlich übertrieben. Der Filmverleih 20th Century Fox sah sich nach US-Medien gezwungen, seine Ergebnisschätzungen vom Vortag um mehr als sechs Millionen Dollar nach unten zu korrigieren. Danach liegt "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" noch weiter hinter dem klaren Rekordhalter "Spiderman" zurück als anfangs gemeldet worden war.

Dennoch - auch die korrigierten Zahlen lassen sich noch sehen. Für George Lucas' Sternenkrieger weisen sie auf ein Einspielergebnis für die ersten vier Tage auf dem nordamerikanischen Markt (USA und Kanada) von 110,2 Millionen Dollar aus. Allerdings lag "Star Wars" damit trotz einer ausgetüftelten Werbestrategie nach vier Tagen um mehr als vier Millionen Dollar hinter dem Ergebnis zurück, das die Spielfilmversion der Spinnenmann-Comics schon nach drei Tagen eingespielt hatte.

Spider-Man beliebter als Anakin

Im "Kassenkampf" der beiden Blockbuster hatte es nach den ersten, deutlich übertriebenen "Star Wars"-Zahlen zunächst nach einem Kopf- an-Kopf-Rennen bei den Charts der erfolgreichsten Filme ausgesehen. Die korrigierten Angaben entsprechen nun eher den Einschätzungen von US- Kritikern, die dem "Angriff der Klonkrieger" meist schlechtere Noten als "Spiderman" gegeben hatten.

Zudem ergab eine Umfrage des renommierten Magazins "Entertainment Weekly" über den Internetdienst AOL, dass "Spiderman"-Star Tobey Maguire beim US-Publikum ganz erheblich beliebter ist als Hayden Christensen, der Darsteller der "Star Wars"-Hauptfigur Anakin Skywalker. Während "Star Wars" seit der Weltpremiere am 16. Mai in mehr als 70 Ländern zu sehen ist, kommt "Spiderman" nur schrittweise auf die internationalen Märkte. In Deutschland läuft der Film am 6. Juni an.

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