Hynix Keine Alternative

Splittung oder Zahlungsunfähigkeit - Der angeschlagene Chip-Hersteller steht vor dem Aus.

Seoul - Der hochverschuldete Chip-Produzent Hynix  kommt nicht um eine Zerlegung herum. Ansonsten droht dem Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit.

Ein hoher koreanischer Regierungsbeamter sagte gegenüber dem Branchendienst Bloomberg.com, dass die Gläubigerbanken keine Alternative zur Dreiteilung von Hynix sehen. Durch die Splittung in die Bereiche Speicherchips, LCDs und andere Halbleiter soll der Verkauf erleichtert werden.

Ende April war die geplante Übernahme des Speichergeschäfts von Hynix durch den US-Rivalen Micron Technology  geplatzt. Der Hynix-Vorstand hatte das Geschäft einstimmig abgelehnt. Zuvor hatten sich die Hynix-Gläubiger mit einer Mehrheit von knapp 75 Prozent für den Verkauf des Speichergeschäfts ausgesprochen. Sie hatten den Chiphersteller bislang mit Finanzspritzen am Leben erhalten und durch die Übernahme auf eine Rückzahlung ihrer Kredite gehofft.

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