Kinowelt Kann das Kerngeschäft gerettet werden?

Kaum Hoffnung auf Rettung? Das Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren eröffnet.

München – Nun ist es doch soweit. Trotz Sanierungsversuchen hat das Amtsgericht München über das Vermögen der Kinowelt Medien AG  und der Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Aussichten auf eine Rettung sind offensichtlich gering, denn das im Nemax-50 notierte Medienunternehmen hat selbst mitgeteilt, dass ein Fortbestand der beiden Gesellschaften nach heutigem Stand unwahrscheinlich. Realistischer sei eine Übertragung auf eine Auffanggesellschaft.

Gespräche mit Investoren seien aufgrund der aktuellen Veränderungen in der deutschen Medienbranche deutlich schwieriger geworden. Die Gespräche würden aber weitergeführt. "Ziel ist es, eine Fortführungslösung für das Kerngeschäft kurzfristig zu erreichen und umzusetzen."

Geschäftsbetrieb läuft weiter

Die Eröffnung der beantragten Insolvenzverfahren sei eine notwendige Voraussetzung für die weitere Sanierung des Kerngeschäftes. Der Insolvenzverwalter führe den Geschäftsbetrieb beider Gesellschaften "voll umfänglich" weiter.

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