Kirch-Krise Überraschungsgast aus USA

Noch ein Retter - der Kabelnetzbetreiber Liberty zeigt Interesse am Kirch-Konzern.

Frankfurt - John Malone, Chef des US-Kabelnetzbetreibers Liberty Media, hat ein Auge auf das marode Medienbereich von Leo Kirch geworfen.

Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) trifft in dieser Woche eine Unternehmensdelegation von Liberty in München ein. Geplant seien Gespräche sowohl mit den neuen Geschäftsführern der insolventen KirchMedia als auch mit den Verantwortlichen beim Pay-TV-Kanal Premiere.

Damit reiht sich Liberty neben Rupert Murdoch und Silvio Berlusconi in die mittlerweile recht lange Liste potenzieller Interessenten an der Mediengruppe ein.