HP/Compaq Keine Ende in Sicht

Der Rechtsstreit um die Fusion dauert an. Die Kosten steigen ins Astronomische.

New York – Beim HP-Compaq-Merger ist weiter Sand im Getriebe. Am Sonntag vertagte ein US-Gericht im Bundesstaat Delaware die Entscheidung, ob die Klage von Walter Hewlett gegen die umstrittene Fusion zulässig ist.

Der Sohn des Mitgründers von Hewlett-Packard hatte Anfang März gegen den Zusammenschluss von HP  mit Compaq geklagt. Hewlett will erreichen, dass das Abstimmungsergebnis der Aktionärsversammlung über den Merger auf Rechtmäßigkeit überprüft wird. HP-Chefin Carly Fiorina beharrt auf einen – wenn auch knappen – Sieg für die Fusionsbefürworter, obwohl die Auszählung noch nicht endgültig beendet ist.

Der Kampf um die Stimmen der Aktionäre kostet HP und Compaq nach eigenen Schätzungen mittlerweile fast eine Viertel Milliarde Dollar. Das Handelsblatt berichtete, dass beide Seiten 232 Millionen Dollar in Anwälte und Berater investiert hätten. Nicht mitgerechnet sind dabei die Kosten für aufwändige Anzeigenkampagnen.

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