Consors Franzosen bieten mit

BNP Paribas bekennt sich erstmals öffentlich, an dem Online-Broker interessiert zu sein.

Frankfurt – die Liste der Interessenten an Consors  verlängert sich zusehends. Nun hat die französische BNP Paribas erstmals öffentlich ihr Interesse an dem angeschlagenen Internet-Broker bekundet. Das Kaufinteresse beflügelte die Aktie der Tochter der angeschlagenen Schmidt-Bank leicht.

Der Vorstandsvorsitzende der französischen BNP Paribas, Michel Pebereau, hatte am Freitag am Rande der Bilanzpressekonferenz Bestätigt: "Wir sind ein Kandidat".

"Das ist schon längst ein alter Hut", sagte ein Händler in Stuttgart. Solche Nachrichten lockten kaum einen Anleger mehr zum Einstieg. Tatsächlich hatte die Tageszeitung "Die Welt" vor gut zwei Wochen berichtet, dass neben der französischen Bank auch die Commerzbank, die Société Générale und die amerikanische E-Trade Group eine Offerte abgegeben haben. Seitdem hatten bereits die Commerzbank und die Société Générale ihr Interesse bestätigt.

"Interessant ist doch eigentlich nur, ob Consors übernommen wird. Und wenn ja, zu welchem Preis", ergänzte der Händler. "Und das wissen zur Zeit eben nur die Götter." "Interessant ist doch eigentlich nur, ob Consors übernommen wird. Und wenn ja, zu welchem Preis", ergänzte der Händler. "Und das wissen zur Zeit eben nur die Götter."

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