T-Online Zahlungswillige User?

Der Kulturschock blieb aus. Bezahl-Angebote finden Anklang, sagt der Marketingvorstand.

Berlin - Die Einführung kostenpflichtiger Internet-Angebote bei T-Online  hat offenbar Anklang gefunden. Die ersten Erfahrungen zeigten, dass die Kunden bereit sind, für "hochwertige und vielfach exklusive Produkte" auch einen angemessenen Preis zu zahlen, sagte der Marketing- und Vertriebsvorstand von T-Online, Burkhard Graßmann, am Donnerstag in Berlin. Das Unternehmen sei auf dem richtigen Weg, um die Herausforderung zu bewältigen, bei der Ablösung der so genannten Kostenlos-Kultur im Web keinen "Kulturschock" auszulösen.

Mit der Einführung von Bezahl-Inhalten habe man die Grundlage dafür geschaffen, den Umsatzanteil des Portalgeschäfts mit Erlösen aus Inhalten, Werbung und E-Commerce wie geplant bis 2004 auf 30 Prozent zu steigern, sagte Graßmann.

T-Online bietet seit Mitte Januar erste kostenplichtige Dienste an. Dazu zählen Spiele, Sport- und Wirtschaftsnachrichten. Zur IT-Messe CeBIT im März will die Internettochter der Deutschen Telekom AG zudem das Breitbandportal T-Vision mit Unterhaltungs-, Service- und Informationsangeboten gegen Entgelt starten.

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