Handygebühren Internet knapp 20 Prozent billiger

Die Telekom dreht an der Preisschraube - Handygebühren sinken, die Festnetzpreise steigen.

Wiesbaden - Deutlich niedrigere Handygebühren haben das Telefonieren in Deutschland trotz höherer Festnetzkosten im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat insgesamt billiger werden lassen.

Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Preise für Telekommunikationsdienste aus Sicht der privaten Haushalte im Januar 2002 um 2,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Im Einzelnen reduzierten sich laut Bundesamt in diesem Zeitraum die Preise für die Handynutzung um 5,2 Prozent, während das Telefonieren im Festnetz um 0,4 Prozent teurer wurde. Im Festnetz zogen vor allem die Inlandsferngespräche sowie die Auslandsferngespräche um 2,0 beziehungsweise 1,6 Prozent an. Dafür blieben die Preise für die Anschluss- und Grundgebühren sowie für die Ortsgespräche unverändert.

Für die Internetnutzung betrug der Preisrückgang nach Angaben der Statistiker 18,6 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Januar. Von Dezember 2001 auf Januar 2002 registrierte das Bundesamt allerdings wieder einen geringfügigen Anstieg des Preisindexes für Telekommunikationsdienste um 0,2 Prozent.