SinnerSchrader Im Jahr des Kostenmanagements

Die Marktflaute lastet auf der Internetagentur. Der Umsatz steigt dennoch ein wenig.

Hamburg - Rund sechs Prozent sei der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, meldet die Internetagentur SinnerSchrader , die sich auf Beratung und Dienstleistungen im E-commerce-Markt spezialisiert hat. Jedoch liege das Umsatzniveau um 15 Prozent unter dem des ersten Quartals des Vorjahres auf Pro-forma-Basis.

Das Ebitda betrug in den ersten drei Monaten circa 35.000 Euro. Vor allem die geringe Kapazitätsauslastung schlage sich auf das Ergebnis nieder, hieß es in der Ad-hoc-Meldung. Doch seien die Kosten durch die Einstellung der Auslandsaktivitäten sowie einen verringerten Wertberichtigungsbedarf eingedämmt worden. Der Fehlbetrag für den Berichtszeitraum lag bei minus 0,3 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr erwartet SinnerSchrader, dass sich die Auftragslage erst im zweiten Halbjahr 2002 verbessern wird. Deshalb seien ein effizientes Kostenmanagement sowie stärkere Bemühungen auf der Vertriebsseite wesentliche Faktoren für einen künftigen Erfolg, heißt es. Im gesamten Geschäftsjahr 2000/2001 erzielte der Internetdienstleister einen Umsatz von 18 Millionen Euro.