Ebay Übernahmeschlacht

Wer gewinnt den Kampf um die Kunden? Ebay USA erhöht die Gebühren, Ricardo streicht sie.

Hamburg - Das Online-Auktionshaus Ebay  hat in den USA die Preise für Anbieter zum Teil drastisch erhöht. Während sich die Kunden weltweit erwartungsgemäß kritisch äußern, applaudieren die Anleger: Sie rechnen mit einem Einnahmeplus von fünf bis sechs Millionen Dollar im laufenden Quartal.

Dabei hatte Ebay bereits für das zurückliegende Vierteljahr eine Umsatzsteigerung von 64 Prozent auf fast 220 Millionen Dollar erreicht. Die zusätzlichen Einnahmen sollten für die Verbesserung von Infrastruktur und Kundenservice aufgewendet werden, hieß es aus dem Unternehmen.

60 Prozent Preiserhöhung

Während die Kunden in den USA bisher beispielsweise 25 Dollar für das Inserat eines PKW zahlen mussten und noch einmal die gleiche Summe bei Verkaufsabschluss, verlangt Ebay jetzt zwei mal 40 Dollar. In den vergangenen drei Monaten waren insgesamt 126 Millionen Angebote auf den Websites gelistet.

Der deutsche Online-Auktionator Ricardo dagegen hat die Gebühren für Anbieter gleich ganz von seiner Preisliste gestrichen und hofft so auf zunehmendes Interesse der Kunden.

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