Constantin Vorsichtige Jahresprognose

Juchu mit dem "Schuh des Manitu". Die Bully-Produktion beflügelt den Aktienkurs.

München - Mit dem Kassenschlager "Schuh des Manitu" hat Constantin Film  im dritten Quartal des Geschäftsjahres einen kräftigen Spurt hingelegt.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum habe sich der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) im dritten Quartal von 0,4 Millionen auf 5,3 Millionen Euro verbessert, berichtete das Unternehmen am Mittwoch in München. Der Quartalsumsatz wurde auf 40,9 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Aktienkurs stieg am Mittwoch zeitweise um 10,90 Prozent auf 7,12 Euro.

Trotz der deutlichen Zuwächse setzte die Constantin Film AG ihre im Oktober abgesenkte Jahresprognose aber nicht wieder nach oben. Den Angaben zufolge werden im Vorjahresvergleich der Umsatz von 120 auf 100 Millionen Euro und das Ebit von 6,6 Millionen auf zwei bis fünf Millionen Euro sinken. Constantin hatte vor vier Wochen wegen verschobener Verleihstarts seine Erwartungen zurückgeschraubt.

Auch die Neunmonatsergebnisse fielen deutlich schlechter aus als im Vorjahr. Obwohl das Umsatzvolumen um fünf Prozent auf 85,9 Millionen Euro wuchs, sank das Ebit von 5,3 Millionen auf 3,6 Millionen Euro. Nach Steuern verbuchte Constantin sogar einen um 90 Prozent geringeren Gewinn in Höhe von 1,0 Millionen Euro.

"Der Schuh des Manitu" hat so viele Menschen in die Kinos gelockt wie noch kein bundesdeutscher Film zuvor. Bis Ende Oktober sahen insgesamt 8,85 Millionen Menschen die Western-Parodie von und mit Michael "Bully" Herbig.

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